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Titelcover der aktuelle Ausgabe 5/2026 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Inhalte
der Zeitschrift
WortGottesFeiern
Der Aufbau
einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
»WortGottesFeiern« – ehrenamtliche Leiter und Leiterinnen von Wortgottesdiensten, aber auch hauptamtliche pastorale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen finden in WortGottesFeiern eine unentbehrliche Hilfe und zahlreiche Ideen für die Gestaltung von Wort-Gottes-Feiern in den Gemeinden.

Unsere aktuelle Ausgabe 5/2026 mit folgenden Beiträgen:

Einführung
Einführung

Beate Jammer

Liturgisch beten

Beten ist etwas zutiefst Persönliches und Intimes. Ich stelle mich vor Gott, begebe mich in den Raum Gottes. Ich suche Begegnung mit Gott, breite mein Inneres vor ihm aus. Wer für sich persönlich betet, unterliegt keinen Regeln. Weder in den Formulierungen noch in der Weise, wie er oder sie betet.
Etwas anderes ist es, als Leiter oder Leiterin einer Wortgottesfeier vor der Gemeinde ein Gebet zu sprechen, das von der Mitfeiernden nachvollzogen werden soll. Im Idealfall ist es für mich als Person stimmig und gleichzeitig so offen und allgemein, dass möglichst viele es auch für sich als passend erfahren und innerlich mitsprechen können.


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Leseprobe 1

25. Sonntag im Jahreskreis

Christoph Schaefer
Göttliches Grundeinkommen

Lesejahr A
Eine besondere Eigenart Jesu ist seine Sprache, genauer gesagt: sein unverwechselbarer Redestil, den uns die Evangelien überliefern. Denn wenn es heißt, dass Jesus die Menschen »vieles lehrte« (z. B. Mk 6,34), dann ist nicht gemeint, dass er nüchterne Sachinformationen über Gott vortrug. Nein, Jesus lehrt vor allem durch Gleichnisse und Beispielerzählungen. Typischerweise nimmt er darin Themen aus dem Alltag seiner Zuhörerinnen und Zuhörer auf und lässt diese zu anschaulichen Bildern für die neue Welt Gottes werden, die er verkündet. Viele dieser Gleichnisse sind weltberühmt geworden, man denke nur an den barmherzigen Samariter, den verlorenen Sohn oder den Schatz im Acker. Im Evangelium des heutigen Sonntags hören wir das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg – man könnte es auch nennen: Das Gleichnis vom gerechten und gütigen Gutsherrn (Mt 20,1–16). Es zeigt, wie bei Gott Gerechtigkeit und Güte zusammengehören und warum das für uns Menschen, die wir vom Leistungsprinzip geprägt sind, auch eine Herausforderung ist.


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Leseprobe 2
Erntedank
Liborius Olaf Lumma
Alles Gute kommt vom Schöpfer

Lesejahr A

Im Mai 2025 hat Papst Leo XIV. ein neues Messformular in Kraft gesetzt: die »Missa pro custodia creationis«, auf Deutsch vielleicht am besten zu übersetzen als »Messe zur Bewahrung der Schöpfung«. In einer Zeit, in der sich der Mensch wie nie zuvor die Natur unterworfen hat und immer mehr spürbar wird, wie sehr menschliches Eingreifen der Natur schaden kann, lässt sich Erntedank kaum trennen von der eigenen Verantwortung für die Schöpfung.
Daher sind die Lesungen dieser Wort-Gottes-Feier der neuen »Messe zur Bewahrung der Schöpfung« entnommen. Alle Lesungen lassen sich auch in den Bänden des Lektionars finden: die alttestamentliche Lesung am Freitag der 32. Woche im Jahreskreis (Jahr I), der Psalm am Montag der 5. Woche im Jahreskreis (Jahr I), die neutestamentliche Lesung am 15. Sonntag im Jahreskreis (Jahr C), das Evangelium am 8. Sonntag im Jahreskreis (Jahr A).


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