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Titelcover der aktuelle Ausgabe 6/2026 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Die Inhalte
der Zeitschrift
WortGottesFeiern
Der Aufbau
einer Wort-Gottes-Feier
Die Herausgeber
»WortGottesFeiern« – ehrenamtliche Leiter und Leiterinnen von Wortgottesdiensten, aber auch hauptamtliche pastorale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen finden in WortGottesFeiern eine unentbehrliche Hilfe und zahlreiche Ideen für die Gestaltung von Wort-Gottes-Feiern in den Gemeinden.

Unsere aktuelle Ausgabe 6/2026 mit folgenden Beiträgen:

Einführung
Einführung

Andreas Poschmann

Lichtdank

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Das ist eine ganz reale Erfahrung – trotz aller Möglichkeiten, den Tag durch künstliche Lichtquellen zu verlängern. Wir spüren, wie existenziell das Licht der Sonne ist. Der graue November liegt vor uns. Viele Menschen sehnen sich nach Licht und Sonne. Dann – in der Adventsund Weihnachtszeit – werden Straßen und Häuser mit Lichterketten geschmückt und auch die Kerzen am Adventskranz entzündet, bis schließlich auch die Weihnachtsbäume im Lichterglanz erstrahlen.
Vor wenigen Wochen – im August – konnte man in Südeuropa eine totale Sonnenfinsternis erleben. Und auch in unseren Breiten war die Verfinsterung der Sonne zu beobachten. Menschen kamen zusammen, um dieses Phänomen gemeinsam zu erleben: Alle sind gleich unter der Sonne – eine echte Erfahrung und nicht nur eine Information darüber, dass dieses Ereignis an einem bestimmten Tag eintritt.


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Leseprobe 1

Christkönigssonntag

Jakob Geier
Jetzt ist die Zeit

Lesejahr A
Das Hochfest Christkönig beschließt (als der 34. Sonntag im Jahreskreis) das Kirchenjahr. Wir feiern Christus als König – nicht als einen Herrscher der Macht, sondern als den König der Liebe. Im Evangelium begegnet er uns in den Hungrigen, Kranken, Fremden und Einsamen. Das heutige Fest richtet unseren Blick nicht zuerst auf ein fernes Weltgericht, sondern auf die Gegenwart: Christus kommt uns heute entgegen. Jeder Tag bietet die Möglichkeit, ihm zu begegnen und ihm durch gelebte Barmherzigkeit Antwort zu geben. Darum lautet die Botschaft dieses Festes: Jetzt ist die Zeit.


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Leseprobe 2
Fest der Heiligen Familie
Martina Neugebauer-Renner
Heilig? – Na klar!

Lesejahr B

Das Fest »Heilige Familie« wurde 1921 verbindlich für die gesamte Katholische Kirche eingeführt. Seine Wurzeln hat das Fest im 17. Jahrhundert. In dieser Zeit war die Frömmigkeit stark von der Verehrung der Heiligen Familie geprägt. Mit der durch die Industrialisierung einhergehende Veränderung der Lebenswelt im beginnenden 20. Jahrhundert wollte die katholische Kirche ein Zeichen der Wertschätzung
für die »gute« Familie setzen. Der Wert der Familie als Lebensort für Treue und Verantwortung sollte hervorgehoben werden. Dass Familienbilder sich im Laufe der Zeit verändern und Familienstrukturen sich gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen (müssen), sollte in der heutigen Zeit bei der Feier des Fests »Heilige Familie« nicht aus dem Blick geraten.


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